Trend: Veganes Hundefutter

Fleisch ist ein Stück Lebenskraft. Doch trifft das für unsere Hunde wirklich zu? Bekanntermaßen stammt der Hund vom Wolf ab und dieser ist ein Fleischfresser. Doch durch die vielen Züchtungen, wendet sich der Hund immer mehr vom Wolf ab. Der Genpool ist somit nicht mehr identisch. Obwohl auch der Wolf kein reiner Fleischfresser ist, würde er doch nie zum Veganer mutieren. Er frisst immer erst den Mageninhalt seiner Beutetiere, der aus pflanzlicher Kost besteht. Dennoch Wölfe sind Jäger und keine Sammler.

Der Ernährungsindex

Eiweiß, Proteine und Wasser liefert Fleisch. Deshalb denken wir, dass der Hund damit bestens versorgt ist. Doch wichtig sind die Aminosäuren, die Bausteine der Proteine. Dieser Bedarf muss täglich abgedeckt werden. Denn sie sind lebenswichtig und halten alle Körperfunktionen aufrecht. Pflanzliche Kost hat diese reichlich in ihrem Repertoire. Somit besagt die Ernährungsphysiologie, dass vegane Kost gesünder für den Hund ist und sein Leben dadurch verlängern kann. Doch wie kommts? Ganz einfach, industriell gefertigtes Hundefutter besteht aus Fleisch und oftmals aus Getreide. Dabei sind wie auch beim barfen Giftstoffe im Fleisch enthalten. Das bedeutet, Tierproteine anders als Pflanzenproteine fördern Krebs. 80 % Prozent unserer Hunde sterben im Alter auch daran. Eine doch traurige Prognose. Wer denkt Bio sei besser, weit gefehlt. Der tägliche Fleischkonsum fördert Krebs in hohem Maße. Denn die Hormone fördern genau diesen Prozess und nicht nur das. Auch Hunde können von dem täglichen Verzehr, Gicht, Rheuma, Herzerkrankungen und zu hohe Cholesterinwerte bekommen.

Vegan ist human

Wir Menschen können und aussuchen, wie wir und ernähren. Der Hund leider nicht. Wenn man sich vorstellt das der älteste vegan ernährte Hunde 27 Jahre wurde, ist das doch mehr wie erstaunlich und sehr erfreulich. Trotzdem, ist es wirklich artgerecht den Hund so zu ernähren? Im Prinzip geht um nichts anderes, als um die Nährstoffe. Diese müssen ausreichend im Futter sein. Bei der veganen Ernährung ist dies voll und ganz gegeben. Aber wie sieht der Futterplan denn so aus? Wer möchte, kann ausgewähltes veganes Trockenfutter in kleinen Mengen füttern, eben je nach Gewicht des Hundes. Früchte wie Beeren, Äpfel und Bananen, sowie gekochtes Gemüse sind durchaus sehr schmackhaft. Paprika, Fenchel, Brokkoli, Möhren, Spinat und immer wichtig Öl. Ob Olivenöl oder Leinöl, hier sind alle wichtigen Vitamine und Aminosäuren vereint. Zudem kann der Hund das Futter dann auch besser verdauen und verwerten. Rezepte gibt es hier zu Hauff, je nach Hundegeschmack und Verträglichkeit. Da kann man immer variieren, frisch kochen, oder auch mal einfrieren.

Rundum gesund

Gesundheit und Wohlergehen kommen nicht von ungefähr. Das macht sich in vielen Dingen bemerkbar. Zahnstein, Beschwerden im Bewegungsapparat, dick, träge und faul, ist das artgerecht?. Nein sicher nicht. Aber ein gesunder Speiseplan durch die vegane Ernährung, beugt all diesen Beschwerden vor. Denn der Hund wird vitaler und erhält durchaus mehr Lebensqualität. Also ist es sicher keine Qual dem Hund ein natürliches gesundes und veganes Futter vorzusetzen. Es ist eine Bereicherung die die Tierarztkosten senkt und das Alter erhöht. Erfreulich für Hund und Mensch.