Kater kastrieren (Vor- & Nachteile)

Bei der Kastration werden die Keimdrüsen, also die Hoden des Katers mittels Operation entfernt. Dieser Eingriff zählt bei den Tierärzten zu einem Routineeingriff, sodass ein minimales Operationsrisiko besteht. Die Kastration des Katers bringt zudem zahlreiche Vorteile mit sich.

Die Vorteile der Kastration im Überblick

+Erhöhte Lebenserwartung
+Weniger Stress für das Tier
+Reduziertes Risiko für Infektionskrankheiten und Krebs
+Der Kater wird anhänglicher
+Unterbundendes Markierverhalten des Katers
+Weniger Stress für den Katzenbesitzer, da das Tier ruhiger ist

Höhere Lebenserwartung

Die Kastration eines Katers erhöht dessen Lebenserwartung. Unkastrierte Tiere, die Freigänger sind, können in Kämpfe mit Rivalen verwickelt werden und durch Bissverletzungen gefährliche Infektionskrankheiten bekommen. Darüber hinaus werden unkastrierte Kater oftmals von einem Auto überfahren, wenn sie auf der Suche nach einer potenten Katzendame sind. Ein weiterer Vorteil bei einem kastrierten Kater ist, dass er sein Revier nicht markiert und viel anhänglicher ist. Werden die Samtpfoten geschlechtsreif, wird das Markierverhalten ganz extrem. Der Kater verspritzt seinen Urin in der Wohnung und setzt damit Duftmarken in seinem Revier. Dies wird durch eine Kastration unterbunden.

Kastration aus Tierschutzgründen

Die Kastration von Katern hilft den vermehrten ungewollten Nachwuchs an Tieren zu vermeiden. Heutzutage gibt es mehr Vierbeiner, als Besitzer, die sie jemals versorgen können. Die Folge ist, dass viele Kater ausgesetzt werden oder in einem ohnehin überfülltem Tierheim landen. Aus diesem Grund führen immer mehr Städte eine Pflicht für die Kastration freilaufender Kater ein, um die ständig wachsende Population zu stoppen.

Nachteile der Kastration

Selbstverständlich hat die Kastration, wie jeder operative Eingriff auch einen Nachteil.
Dieser besteht darin, dass die Tiere nach der Kastration zunehmen und Übergewichtig werden. Diese zu viel an Gewicht bedeutet ein Risiko an Diabetes zu erkranken. Kastrierte Kater, vor allem Wohnungskatzen, bekommen zudem vermehrt Harnsteine. Um diese Nachteile auszugleichen, sollte nach der Kastration auf eine ausgewogene Ernährung, eventuell mit kalorienarmen Katzenfutter, des Katers geachtet werden.