Krankenversicherung für Haustiere

Ein Besuch mit dem geliebten Vierbeiner beim Tierarzt kann richtig teuer werden. Eine Operation beim Hund kann bis zu 2000 Euro fordern. Dies ist ein Betrag, den nur wenige Tierbesitzer locker zur Verfügung haben. Eine Krankenversicherung für Haustiere bietet eine gute Lösung. Egal, ob für Hunde, Katzen oder Pferde, es besteht die Möglichkeit eine Versicherung abzuschließen.

Krankenversichung für Tiere – Worauf ist zu achten?

Tierbesitzer können ihr geliebtes Haustier voll versichern oder speziell für Unfälle und Behandlungen versichern oder auch für Operationen. Eine Vollversicherung beinhaltet jedoch nicht die Erstattung aller Kosten. Routinebehandlungen wie zum Beispiel eine Kastration oder eine Sterilisation, sowie Impfungen, Entwurmungen und Vorbeugebehandlungen muss der Tierhalter selbst zahlen. Der Jahresbeitrag für eine Haustierversicherung ist abhängig vom Alter und von der Rasse des Tieres. Einige Anbieter von Versicherungen erstatten nur achtzig Prozent von ambulanten und stationären Kosten oder zahlen nur einem maximalen Betrag je Behandlung oder je Jahr. Des Weiteren ist bei der Haustierversicherung darauf zu achten, dass nur der einfache oder zweifachen Gebührensatz der Behandlung beim Tierarzt übernommen wird.

Die Lebenserwartung berücksichtigen

Eine Krankenversicherung für Katzen gibt es bereits ab 25 Euro im Monat. Dies sind 300 Euro jährlich und eine Summe von 4500 Euro, wenn der Vierbeiner fünfzehn Jahre alt wird. Für Hunde kostet die Versicherung etwa fünfzig Euro, also 600 Euro im Jahr und 9000 Euro, wenn das Tier fünfzehn Jahre alt wird. Die Vertragslaufzeit ist in der Regel auf zehn Jahre beschränkt. Die Tiere werden mit zunehmendem Alter oftmals krank und höhere Tierarztkosten sind erforderlich, die der Tierhalter selber tragen muss.

Welche Behandlungen werden nicht erstattet?

Viele Anbieter für eine Krankenversicherung für Haustiere möchten vorab ein tierärztliches Gutachten über den gesundheitlichen Zustand des Vierbeiners. In der Versicherung schliesst eine Klausel die Behandlungskosten für Krankheiten aus, die schon bei Vertragsabschluss vorhanden waren. Aus diesem Grund ist es nicht empfehlenswert für ein bereits erkranktes Tier mit Folgebehandlungen eine Versicherung abzuschließen.Darüber hinaus erstatten die Anbieter ab einem Alter des Tieres von fünf Jahren nicht mehr alle Kosten zu hundert Prozent. Allgemein kann man sagen, dass je höher die Tierarztkosten im Jahr sind, umso mehr lohnt sich eine Krankenversicherung für die Tiere.