Archiv für Dezember 2010
Schwanken zwischen hoffen und bangen …
Das nahende Weihnachtsfest ohne Pia erfüllt mich mit tiefer Traurigkeit … einerseits befürchte ich das sie bei jemandem ist und somit die Chancen sie wiederzufinden dramatisch schwinden, anderseits ertappe ich mich dabei zu hoffen das sie bei jemandem ist, der sie gut und liebevoll behandelt und sie somit nicht alleine in der Kälte umherirrt …
Nach all den Sichtungen nichts mehr zu hören bedrückt mich doch sehr und ich hoffe so sehr das es dieser wundervollen, lieben Maus gut geht … meine Gedanken sind immer bei ihr …
Nein natürlich habe ich nicht aufgegeben … für Pia ist hier immer ein Platz und ihr Zuhause … räumlich und emotional und bei der ersten neuen Spur bin ich sofort wieder dabei, aber jetzt muss ich daran denken was für sie am besten ist und das wäre ein warmer Platz zum schlafen, jemand der sie füttert, jemand der sie lieb hat und mit ihr spielt … das wünsche ich mir für meine Maus …
Aus aktuellem Anlass……
auch ich habe mir die Frage gestellt wie gut Pia wohl mit diesem Wetter klarkommen kann ….
Nach Angaben von Tierärzten, Dogtrailern und Hundetrainern sprechen einige Tatsachen dafür das es nicht ganz so schlimm ist wie man eventuell vermuten würde …….das ist kein wirklicher Trost aber etwas womit wir leider leben müssen und etwas was die Hoffnung am leben hält…
- Pia ist schon seit einiger Zeit da draussen und hatte somit zeit sich daran zu gewöhnen
- Ich war auch im Winter viel mit Pia unterwegs
- nach letzten Angaben scheint Sie unverletzt
- wichtigster Faktor scheint jedoch der, das ein Hund in einer solchen Situation tatsächlich in ein “Wolfsverhalten” wechselt und sich somit das Überleben sichert ….. es werden loecher gebuddelt um darin zu schlafen, es werden Wildfuetterungsanlagen aufgesucht und sich im Heu hingelegt, alte Schuppen oder alte Pferdeunterstände werden als Versteck genutzt ….wann immer es sicher scheint wird Sie sich in bewohnten Gebieten aufhalten, da die generell ein paar Grad wärmer sind …..
